Gesamthärte (GH) — Calcium & Magnesium
Wasserwerte & Pflege · 3 Min. Lesezeit · Koiya Redaktion
Die Gesamthärte (GH) beschreibt den Gehalt an gelösten Calcium- und Magnesium-Ionen, angegeben in Grad deutscher Härte (°dH). Sie ist nicht mit der Karbonathärte (KH) zu verwechseln: Die GH betrifft die Mineralstoffversorgung, die KH die Pufferwirkung. Für die Stabilität des Teichwassers ist die KH der entscheidendere Wert.
Zielbereich
- Ideal: 6–14 °dH.
- Mindestwert: 5 °dH.
- Kritisch: sehr weiches Wasser unter 4 °dH.
Warum die GH wichtig ist
Calcium und Magnesium tragen zum Mineralhaushalt der Koi bei — unter anderem für Schleimhaut, Skelett und Osmoregulation (die Regulation des Salzhaushalts im Körper). Sehr weiches Wasser (etwa reines Regen- oder Osmosewasser) enthält kaum Mineralien; hier ist vor allem die KH kritisch, da Säuresturzgefahr besteht.
Was tun bei Abweichung?
- GH zu niedrig: mit speziellen Mineralpräparaten für Teiche schrittweise anheben.
- Werte langsam verändern und dabei KH und pH im Blick behalten.
- Bei sehr weichem Wasser die GH nach größeren Wasserwechseln kontrollieren.
- GH und KH getrennt messen — beide haben unterschiedliche Aufgaben.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen GH und KH?+
Die GH misst Calcium und Magnesium (Mineralstoffe), die KH die Karbonate (Pufferwirkung für den pH-Wert). Für die Teichstabilität ist die KH wichtiger.
Ist die GH bei Koi überhaupt relevant?+
Sie ist der KH nachrangig, aber nicht unwichtig: Calcium und Magnesium werden für Schleimhaut, Skelett und Osmoregulation benötigt.
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Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine fachkundige Beratung durch Tierärztinnen und Tierärzte, Aquaristik-Fachleute oder erfahrene Koi-Halter. Die Angaben beruhen auf in der Koi-Haltung etablierten Praxis-Werten; für die individuelle Anwendbarkeit im Einzelfall übernehmen wir keine Gewähr.
