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UVC-Klärer im Koiteich

Filter & Technik · 3 Min. Lesezeit · Koiya Redaktion

Ein UVC-Klärer leitet das Teichwasser an einer UV-C-Lampe vorbei. Das Licht schädigt Mikroorganismen im vorbeifließenden Wasser und reduziert so Schwebealgen (grünes Wasser) und den allgemeinen Keimdruck.

Was ein UVC-Klärer leistet

Die UV-C-Strahlung wirkt auf Viren, Bakterien, Pilzsporen und teils Parasiten im freien Wasser — mit unterschiedlicher Empfindlichkeit je nach Organismus. Gegen Schwebealgen ist die Wirkung besonders sichtbar: Das Wasser wird klar. Wichtig ist, dass der Klärer nur erreicht, was tatsächlich an der Lampe vorbeifließt; festsitzende Fadenalgen oder Erreger auf dem Fisch werden nicht erfasst.

Durchgehend betreiben

Empfohlen wird, den UVC-Klärer möglichst rund um die Uhr laufen zu lassen. Schwebealgen verarbeiten die tagsüber gewonnene Energie und vermehren sich verstärkt; ein nur zeitweiser Betrieb lässt diese Lücke offen.

Grenzen

Ein UVC-Klärer ersetzt weder den Biofilter noch gute Wasserwerte. Er ist ein ergänzendes Werkzeug zur Reduktion von Keimdruck und Schwebealgen, keine Behandlung kranker Fische.

Häufige Fragen

Wogegen hilft ein UVC-Klärer?+

Vor allem gegen grünes Wasser (Schwebealgen) und gegen erhöhten Keimdruck im freien Wasser. Festsitzende Fadenalgen oder Erreger auf dem Fisch erreicht er nicht.

Sollte der UVC-Klärer immer laufen?+

Ja, möglichst durchgehend. Ein nur zeitweiser Betrieb lässt Schwebealgen Zeit, sich verstärkt zu vermehren.

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Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine fachkundige Beratung durch Tierärztinnen und Tierärzte, Aquaristik-Fachleute oder erfahrene Koi-Halter. Die Angaben beruhen auf in der Koi-Haltung etablierten Praxis-Werten; für die individuelle Anwendbarkeit im Einzelfall übernehmen wir keine Gewähr.