KoiyaKoiya錦鯉 · Nishikigoi

Fütterung nach Wassertemperatur

Fütterung · 3 Min. Lesezeit · Koiya Redaktion

Die Wassertemperatur steuert den Stoffwechsel der Koi und damit direkt, wie viel und wie oft gefüttert werden sollte. Als wechselwarme Tiere verdauen Koi bei Kälte langsam und bei Wärme schnell — eine Fütterung „nach Gefühl“ führt leicht zu Über- oder Unterversorgung.

Orientierung nach Temperatur

  • unter 6 °C — Ruhephase, kaum Aktivität, keine Fütterung,
  • 6–10 °C — sehr zurückhaltend, nur leicht verdauliches Futter,
  • 10–15 °C — reduziert, gut verdauliches Futter,
  • 18–24 °C — aktivste Phase, höherer Bedarf,
  • über 26 °C — Vorsicht: Sauerstoff sinkt, morgens prüfen.

Die Werte sind grobe Orientierung. Entscheidend ist immer das Verhalten der Fische: Zeigen sie keinen Appetit, wird nicht gefüttert.

Warum die Temperatur so wichtig ist

Bei Wärme steigt der Stoffwechsel, die Koi fressen mehr — gleichzeitig hält warmes Wasser weniger Sauerstoff. Deshalb sind Koi an heißen Tagen morgens oft weniger hungrig, wenn der Sauerstoffgehalt am niedrigsten ist. Ab etwa 26 °C lohnt eine morgendliche Sauerstoffkontrolle, bevor gefüttert wird.

Häufige Fragen

Ab welcher Temperatur füttert man Koi nicht mehr?+

Unter etwa 10 °C fressen Koi kaum, unter 6 °C gehen sie in die Ruhephase. Dann wird nicht mehr gefüttert. Entscheidend bleibt das Verhalten der Fische.

Warum bei Hitze morgens Sauerstoff prüfen?+

Warmes Wasser hält weniger Sauerstoff, und der Gehalt ist morgens am niedrigsten. Ab etwa 26 °C lohnt sich daher eine Sauerstoffkontrolle, bevor gefüttert wird.

Aktuelle Koi-Kollektion ansehen →

Weiterlesen

Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine fachkundige Beratung durch Tierärztinnen und Tierärzte, Aquaristik-Fachleute oder erfahrene Koi-Halter. Die Angaben beruhen auf in der Koi-Haltung etablierten Praxis-Werten; für die individuelle Anwendbarkeit im Einzelfall übernehmen wir keine Gewähr.